05. Mai

Das "Freie Wort" nimmt Stellung zum Wasserleitungsbau zwischen Neustadt und Allzunah

Hintergrund ist der bevorstehende GutsMuts-Rennsteiglauf und Behinderungen des Laufes, die durch die Bauarbeiten hervorgerufen werden. Den Höhenweg in diesem Zusammenhang als "Renngraben" zu bezeichnen, erscheint meines Erachtens angesichts der massiven Eingriffe in das Denkmal Rennsteig als sehr harmlos. Der Rennsteiglaufverein nimmt auch gerne deswegen Umwege in Kauf. Treffend wird bemerkt, dass der originale Rennsteig offenbar keine Rolle mehr spielt. Es geht ja um nichts ist eine weitere Aussage im Text. Geht es nach den Verantwortlichen der Forstämter, sind die Wege in Ordnung.

Unsere Fotos aus der vorherigen Beiträgen zeigen hier ein völlig andere Bild. Leider haben wir nicht die Möglichkeit uns dagegen zu wehren. Wir können nur zusehen, wie in einer Art und Weise der Denkmalschutz und unsere jahrzehntelangen Bemühungen um den Höhenweg buchstäblich in den Dreck getreten werden und damit ein Ausmaß erreicht wird, das die Zustände zu Zeiten der DDR im höchsten Maße übersteigt.

 

21. Mai 

GutsMuths-Rennsteiglauf mit Rekordbeteiligung

16 400 Läufer, Wanderer und Walker nahmen in diesem Jahr am traditionellen 44. Rennsteiglauf teil. Der Supermarathon führte über 72,7km von Eisenach nach Schmiedefeld. Bei den Frauen gewann die Ärztin Daniela Oemus aus Jena mit einer Zeit von 5:55:38, bei den Männern Marc Schulze mit 5:17:38 aus Dresden.

Den Marathon von Neuhaus nach Schmiedefeld gewann bei den Frauen A. Krull vom Hamburger Laufladen in einer Zeit von 3:08:56 und bei den Herren M. Krieghoff vom GutsMuths RSLV in 2:36:45.

Auch beim Halbmarathon von Oberhof nach Schmiedefeld dominierten die Vertreter des GutsMuths Rennsteiglauf-vereins. Bei den Frauen gewann N. Kruhme in 1:21:50 und bei den Herren M.Bräutigam in 1:10:46.

 

21. Mai

Greiner-Gruft Limbach

Die Tageszeitung „Freies Wort“ berichtet über den Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Greiner-Gruft in Limbach.

Das Gebäude war in der Vergangenheit mehrfach geplündert und durch Vandalen beschädigt worden.

Man entschloss sich deshalb, das Gebäude zu verschließen.

Regina und Andreas Ströbl von der Forschungsstelle Gruft aus Lübeck wurden dann auf dieses Bauwerk aufmerksam. Teilweise unter Vollschutz bargen sie die wertvollen Überreste der noch verbliebenen Gegenstände aus der Gruft und restaurierten sie.

Besonders wertvolle Stücke der Gruft werden zukünftig im Museum in Eisfeld ausgestellt. Die Gruft wird im Kellerbereich nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein, um die Ruhe der Toten zu wahren.

Der Raum der Stille hingegen, ist für Besucher zugänglich, die auf der Suche nach Ruhe und Antworten auf die Geschichte der Familie Greiner sind. Zusätzlich informiert eine Informationstafel über die Familie Greiner, als Väter des thüringischen Porzellans.